Eat Eat Eat Genussmarkt 2017. Leipzig

Eat Eat Eat, dass können wir! Aber was hat es damit auf sich?

Das Eat Eat Eat ging 2015 in Leipzig erstmalig an den Start und war zu diesem Zeitpunkt noch ein Fest, bei dem Köche aus den internationalen Partnerstädten Leipzigs ihre heimischen Gerichte vorzeigen konnten. In diesem Jahr wurde ein ganzes Festival daraus, bei dem 10 Tage lang nicht nur internationale Küche auf dem Programm stand, sondern auch Regionalität und fairer Handel. Das Festival unterteilte sich in mehrere Kategorien und war in ganz Leipzig und seiner näheren Umgebung für Groß und Klein zu bestaunen. Angefangen von Entdeckertagen in Panitzsch, Großzschocher, etc., bei dem so mancher sich die Frage beantworten konnte, wo sein Essen denn eigentlich herkommt und wie es produziert wird, über den Genussmarkt auf dem Augustusplatz bis hin zu kulinarischen Rundgängen in der City und im Westen von Leipzig gab es also so Einiges zu bestaunen.

Wir haben uns für einen Besuch auf dem Genussmarkt am Augustusplatz entschieden. Regionale Produkte trafen hier auf internationale Küche. Unser kleiner Rundgang startet: Als erstes begrüßt uns ein Wagen mit syrischen Speisen. Hier steht mit Falafel, Linsensuppe und Hummus klar die vegetarische Küche im Vordergrund. Alles ist schön dekoriert. Bierbänke mit frischen Kräutern erheitern unseren Freitagnachmittag, die strahlende Sonne versüßt uns das Schlendern. Weiter geht es vorbei an Ständen wie Fairgourmet, Addis mit äthiopischer Küche, Ökolöwe, bei denen wir Haferflocken selbst gequetscht haben bis hin zu Sachsen Obst mit erfrischenden Getränken. Alle Aussteller haben ihre Stände schön in Szene gesetzt, wir können uns erst gar nicht entscheiden was wir zuerst probieren sollen, wo doch alles so toll aussieht.

Nach langem Überlegen kam es endlich zu unserem auserwählten Essen, selbstverständlich mit korrespondierenden Getränken! Wir haben uns für ein Brisket vom Grill entschieden, angerichtet und zubereitet vom Team des traditionsreichen Ratskeller Leipzig. Hier bekamen wir saftiges Beef mit BBQ-Marinade auf geröstetem Kräuterbrot mit Cole Slaw.

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Dazu haben wir uns für unser regionales Bier von Ur-Krostitzer entschieden, denn „wahre Helden stehen mitten im Leben“. Dem haben wir nichts hinzuzufügen. Unser zweites Schmuckstück ist eine Komposition vom Gastkoch Georgios Polyzos des PAN Lokals aus Lindenau, ein griechischer Ausflug sozusagen. Was auf unserer hübsch angerichteten griechischen Mezze-Platte so alles drauf war, könnt ihr dem Bild unten entnehmen.

Das Fleisch war von beiden Gerichten super zart und auf den Punkt gebracht. Zu unserem zweiten Gericht haben wir uns noch für einen Weißwein der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut entschieden.

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Der Riesling passte mit seiner feinherben Note einfach perfekt zum Fava, was im übrigen Ackerbohnen sind. Wir waren begeistert und hätten fast noch mehr gegessen, aber beide Gerichte waren so lecker, dass wir uns den Geschmack noch etwas auf der Zunge zergehen lassen wollten. Und so schlenderten wir noch eine Runde über den kleinen, aber feinen Markt und ließen so unseren Nachmittag ausklingen.

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