Produkttest: Marley Spoon

Marley Spoon verspricht Frische, Regionalität, Pünktlichkeit und leicht zu kochende Rezepte. Wir haben uns mal an die Foodbox getraut und sie getestet.

Auf der Webseite von Marley Spoon findet man jede Woche 10 neue Rezepte, die von Profi-Köchen entwickelt wurden und aus denen man letztendlich sein gewünschtes Gericht wählen kann. Wir haben unser Bestelldatum ausgewählt (1 Woche im Voraus) und was soll man sagen??? Die Lieferung war natürlich Pünktlich!

Voller Vorfreude haben wir das Paket entgegengenommen und konnten es kaum erwarten es auszupacken. Der Karton lässt sich durch ein vorgestanztes „Band“ leicht öffnen und begrüßt uns mit einem aufgedruckten „Hallo!“  und dem Hinweis, dass man sich auf das Marleyspooning mit uns freut, was uns direkt etwas schmunzeln lässt.

20170807_104541

Weiter geht es mit diversen Hinweisen – wie beispielsweise, dass die Verpackung aus recyceltem Material besteht, um die Umwelt zu schützen. Sogar ein Link ist aufgedruckt, falls man mehr darüber erfahren möchte. Der 2017´ner Öko-Hippie in mir schreit: „Juhuuu!“ Denn unsere Umwelt ist uns wichtig. Umso schöner finden wir es, dass auch die Kühlpads jederzeit wiederverwendet werden können. Eine Schicht weiter vorgearbeitet befindet sich eine Karte mit der Aufschrift: „Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen“ und auf der Rückseite werden wir noch kurz von „Jenni“ begrüßt, hach ist das schön! Bevor wir auf unsere Kochmaterialien treffen liegt noch ein Booklet oben auf und unsere zwei Rezepte.

Wir haben uns zum einen für Hähnchen in Senf-Sauce entschieden und zum anderen für eine mediterrane Pasta Peperonata. Bevor wir anfangen, kurzer Check: sind alle Zutaten drin gewesen? Na klar! Haben wir alle Utensilien? Auch das ist schnell kontrolliert, denn Marley Spoon geht auf Nummer sicher indem jedem Rezept 3 Rubriken zu sehen sind: „Was du von uns bekommst, was du von zu Hause benötigst und welche Küchenutensilien vorhanden sein sollten.“

Ist alles da, kann es losgehen. Auch hier geht alles wieder recht einfach, auch für die, die keine Küchenausbildung absolviert haben. Absolut grandios fanden wir sämtliche „Mini-Verpackung“ wie, ein Kartoffelnetz mit ca. 5-6 Kartoffeln, ein einzelner Brühwürfel, ein kleines Päckchen gehackte Mandeln oder bereits abgefüllte Verjus zum Ablöschen.

Schritt für Schritt folgen wir nun der Anleitung aus dem Rezept und beginnen mit der mediterranen Pasta Peperonata. Paprika waschen und schneiden, ebenso den Knoblauch und die Zwiebel.

IMG_1049

Ab in die Pfanne damit, kurz erhitzen und mit der Verjus ablöschen. Wir werfen nebenbei die Pasta in den Topf mit kochendem Salzwasser und rösten noch kurz die Mandelsplitter. Zu unserem Paprika-Zwiebel-Sud kommen nun die gerösteten Mandeln und ein Becher Bio-Schmand, bevor wir dann todesmutig den Pürierstab ansetzten. Aber keine Sorge, die Profis haben alles im Griff, ergo haben wir keine Schweinerei in der Küche angerichtet. Jetzt wird noch die Pasta abgegossen und kurz mit kaltem Wasser abgeschreckt. Die letzten Handgriffe für das erste Gericht stehen nun an, Käse reiben und Petersilie hacken. Das geht natürlich recht fix und so kommen wir gleich zum Anrichten der Speisen. Die Pasta mit der Sauce vermengen und mit dem Käse und der Petersilie garnieren. Fertig!

IMG_1051

Genauso einfach geht es mit dem Zweiten Gericht weiter. Kurze Anmerkung hier: Wir haben parallel angefangen, das zweite Gericht zuzubereiten und haben den Ofen bereits vorgeheizt. Umso schneller geht es vorwärts. In unserem ersten Schritt haben wir die mehlig kochenden Kartoffeln in Spalten geschnitten und mit Sieglindes Erdäpfelgewürz vermengt. Anschließend haben wir das Backblech mit Backpapier ausgelegt und die Kartoffeln bei 220°C für ca. 30 Min. goldbraun rösten lassen. Während die Kartoffeln im Ofen dabei sind ihre Vollendung zu erreichen, heißt es für uns noch einmal weinen, denn Zwiebel und Paprika brauchen wir auch in diesem Gericht. Bevor es an das große anbraten geht würfeln wir noch die zarte Borgmeier Hähnchenbrust aus dem Paderborner Land und braten sie 2-3 Minuten scharf an.

IMG_1053

Anschließend geben wir die Paprika und die Zwiebel hinzu, löschen das Ganze mit Wasser ab und lassen es dann für einige Minuten köcheln. Kommen wir zum Kochfinale! Wir verfeinern die Soße abschließend mit Senf und Schmand und holen die Erdäpfel aus dem Ofen.

Nachdem wir unsere beiden Gerichte fertig zubereitet haben richten wir sie noch hübsch an, damit es sich auch lohnt gleich alles mit großem Hunger in uns hinein zu stopfen. Das tun wir natürlich nicht, denn wir sind Gourmets und verstehen es zu genießen.

IMG_1060

Fazit:

Die Gerichte lassen sich in der angegebenen Zeit zubereiten, sie sehen super aus, sind auch noch Bio und nach Möglichkeit regional. Wir haben ganz sicher nicht das letzte Mal bei Marley Spoon bestellt!

Hier geht’s zu Marley Spoon

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s